Suchen

Radio Grischa Newsticker

Di aktuellschta News us dr Region

Wetter

Davos

MI 19.06.2013
MAX.
27°
MIN.
12°

Klosters

MI 19.06.2013
MAX.
30°
MIN.
15°

 

DO 20.06.2013
MAX.
21°
MIN.
12°

 

DO 20.06.2013
MAX.
20°
MIN.
14°

» mehr Wetter

Webcams Davos Klosters

keine Webcamdaten vorhanden!

Kontakt
Buchdruckerei Davos AG
Promenade 60
7270 Davos Platz
T. +41 (0)81 415 81 81

Innovatives Pilotprojekt

07.05.2012 Archiv Davoser Zeitung

Innovatives Pilotprojekt

Kürzlich ging die Internetseite www.davosfuture.ch online.

Diese innovative Webseite wurde von zwei jungen Davosern eingerichtet, um allen Interessierten eine neue Plattform zu geben, um über Davos zu diskutieren und sich auszutauschen. Damit wird ein neuer Weg beschritten, der für die Zukunft wegweisend sein könnte.


Therry Brunner


Seit einigen Tagen ist www.davosfuture.ch nun aufgeschaltet. «Unser Davos.Unsere Zukunft», ist das Motto dieser neuen Webseite, und empfangen werden die Besucherinnen und Besucher mit folgender Einleitung: «Haben Sie sich nicht auch schon oft gedacht, es wäre an der Zeit, eine Plattform zu haben, um über Themen rund um Davos zu diskutieren und Ihre Ideen kundzutun? Dann sind Sie bei DavosFuture.ch genau richtig! Ihre Meinung und Ideen interessieren uns! Ziel dieser Website ist es, neue Ideen zu platzieren, konstruktive Kritik anzubringen und da-mit interessante Diskussionen auszulösen, welche für die zukünftige Entwicklung von Davos von Nutzen sein können. DavosFuture ist eine unabhängige Seite, und alle Beiträge sind öffentlich einsehbar.» Jeder Interessierte kann sich dort kostenlos registrieren und seine Meinungen/Ideen/Anregungen/Kritik oder auch Fragen kundtun. «Wir haben das Gefühl, dass die Bevölkerung und auch die Gäste von Davos gerne partizipieren. Bisher gab es dazu allerdings keine Möglichkeit/Plattform, seine Meinungen und Ideen kundzutun. Mit dieser Plattform wollen wir diese nun zur Verfügung stellen», erklärt der junge Davoser Politikwissenschaftler Gianrico Vivalda, der zusammen mit dem Informatiker Kevin Dieth alles lanciert hat, die Hintergründe. «Ganz wichtig ist uns zu betonen, dass es sich um eine komplett parteiunabhängige Seite handelt, die offen für alle ist und auch keiner politischen Richtung obliegt. Und es geht generell um Davos, also nicht nur um politische Themen.» Die Initianten seien sich dabei bewusst, dass es sich um ein Pilotprojekt handelt, wovon es, bis auf wenige Ausnahmen, bisher auf der Welt kaum etwas Vergleichbares gebe. Darum werde es auch seine Zeit brauchen. «Das ist nichts Kurzfristiges. Wir sind uns bewusst, dass das sehr innovativ ist. Es ist ein Versuch. Schief- gehen kann eigentlich nichts, aber wir sind überzeugt, dass es einen Versuch wert ist.»


Zukunftsgerichtetes Projekt
In unserer Welt, und gerade für die jüngeren Mitglieder der Bevölkerung, nimmt das Internet eine immer wichtigere Funktion ein und bietet neue und ungemein spannende Möglichkeiten/Chancen. Diese gelte es zu nutzen. «Studien zeigen auf, dass in Zukunft sich die Leute so organisieren. Weil es so schneller und direkter ist, somit auch Zeit und Geld spart, und für alle einsehbar und offensichtlich ist», meint Vivalda, der sich als Politikwissenschaftler täglich mit solchen Fragen rund um Gesellschaft und Politik auseinandersetzt. Aber natürlich seien aktuell die Behörden noch nicht so weit. «Das dauert wohl noch mindestens 10 Jahre hier in der Schweiz. Aber Auslandschweizer können ja teilweise schon online abstimmen. Wie gut das alles funktionieren und angenommen werden wird, auch bei dieser Webseite, entscheiden ohnehin die Leute.»


Nutzen für Davos?
Ziel der Initianten – Dieth ist für alles Technische zuständig, und Vivalda kümmert sich darum, dass immer die wichtigsten aktuellsten Themen rund um Davos im Forum enthalten sind – ist auch, die Webseite ständig zu verbessern und weiterzuentwickeln. Bisher ist alles noch neu und da bisher auch keine Werbung gemacht wurde, entsprechend ruhig. Dass in Zukunft eine Vielzahl von Leuten sich auf dieser Webseite austauscht, ist die grosse Hoffnung der Ideengeber. «Wenn viele Leute, diese neue Plattform nutzen, ist es sicher möglich, Sachen zu schaffen, die einen effektiven Nutzen für Davos haben. Ideen, nicht nur politische, könnten dabei aufgenommen werden. Und, dass sich die Leute dadurch generell mehr interessieren und ihre Meinung öffentlich kundtun. Viele haben spannende Meinungen und Ideen, die dann aber halt irgendwo versanden, leider. Das soll damit verhindert werden. Und man ist so innovativ in Davos. Dadurch öffnen sich vielleicht auch andere Bereiche, die die Leute beschäftigen. Wir hoffen, damit auch eine Lücke zu schliessen. Alle haben so die Möglichkeit, sich zu äussern, und das ist meiner Ansicht nach das Wichtigste in einem Ort. So kann man Ideen generieren», hoffen die beiden. Eines ist jedenfalls schon jetzt sicher: In der Theorie hat Davos mit www.davosfuture.ch eine hochspannende Plattform mit viel Potenzial. Wohin das in der Praxis führt, wird die Zukunft zeigen. «Da sind wir selber gespannt», so Vivalda.

 

Hier gelangen Sie zur gesamten "DZ" PDF-Ausgabe: PDF-Ausgabe

 

Sichern Sie sich hier Ihr Online-Abonnement: Abobestellung