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Die Generalversammlung der Davos Klosters Bergbahnen AG am Freitag, 18. September, wurde von 375 stimmberechtigten Aktionärinnen und Aktionären besucht. Diese zeigten sich mit dem erreichten Resultat zufrieden und stimmten allen vom Verwaltungsrat vorgelegten Traktanden diskussionslos zu.
Johannes Haltiner
Das abgelaufene Geschäftsjahr setzte die vor 6 Jahren begonnene Erfolgsgeschichte der Unternehmung Davos Klosters Bergbahnen AG fort. Verwaltungsratspräsident und Delegierter Carlo Schertenleib konnten am Freitag im Kongresshaus Davos auch nur Ähnlichkeit und Kontinuität der Entwicklung bereichten. Das Berichtsjahr 2008/2009 umfasste wegen der Vorverlegung des Geschäftsabschlusses auf den 30. April nur 11 Monate. Auf der Einnahmenseite hatte dies kaum Auswirkungen, sind doch im Monat Mai die Bergbahnen allesamt geschlossen und keine Einnahmen zu verzeichnen. Bei den Aufwendungen fehlen die Löhne von einem Monat der fest Angestellten, was den Cashflow um etwa 800 000 bis zu einer Million Franken beeinflusst hätte. Mit 24,3 Millionen fiel dieser leicht höher als im Vorjahr (24,1 Mio.) aus. Der Verkehrsertrag blieb mit Fr. 40,46 Mio. um rund 400’000 Franken höher aus, als im Vorjahr. Der Jahresgewinn von Fr. 1 547 277 erlaubt die Ausschüttung einer Dividende von Fr. 3.60 pro Aktie von nominell Fr. 10.–. Bei einem Aktienkurs von Fr. 200.– beträgt die Rendite 1,8 Prozente.
Bestätigungswahlen
Der bisherige Verwaltungsrat mit Carlo Schertenleib (Davos) an der Spitze, Christian Hew (Klosters), Dr. Karl-Walter Braun (Wilen OW) und Andreas Kohm (Pforzheim D) wurde für eine weitere Amtsperiode von 3 Jahren einstimmig bestätigt. Das Mandat der Revisionsstelle und Konzernprüfungsfirma wurde
ebenso um ein Jahr verlängert.
Kapitalherabsetzung
Durch «Vernichtung» 30 400 eigenen Aktien wird das Aktienkapital von bisher 4’164‘000 Franken auf 3’860’00 herabgesetzt. Die gute Geschäftslage und die ausgezeichnete Liquidität des Unternehmens lassen diesen Schritt zu. Grund für die Herabsetzung ist der Umstand, dass die eigenen Aktien nach 6 Jahren der Verrechnungssteuer unterliegen würden. Zudem stärkt dieser Schritt das verbleibenden Aktienkapital und sichert eine Gleichbehandlung aller bisherigen Aktionäre.
Kontinuität auch bei den Investitionen
Die Prognosen für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung rechnen die Bergbahnen mit einem Rückgang von 5 bis 10 Prozent. Trotzdem will die Untenehmung ihren eingeschlagenen Weg der laufenden Investitionen in die Erneuerung der Anlagen und die Verbesserung der Pisten beibehalten. Auf kommenden Winter wird erstmals die gesamte Abfahrt vom Weissfluhjoch bis zur Talstation der Schiferbahn beschneit werden können. Damit rückt dieses Teilstück zur attraktivsten Abfahrt im Parsenngebiet und zu einem Publikumsmagnet auf. Auch im Hotelbereich von Davos soll weiter investiert werden. Gegenwärtig erfährt das Hotel Ochsen eine Aufstockung und Sanierung.
Auch die Gemeinden profitieren
Landammann Hans-Peter Michel benützte die Gelegenheit, der Unternehmung zu ihrem erfolgreichen Wirken und den Dank der Gemeinde dafür auszusprechen. Auch die Gemeinde profitiere vom Erfolg durch ihre Steuereinnahmen. Mit einem gewissen «Reibungsverlust» gebe sie diese aber an die Allgemeinheit weiter.
Er attestierte der Bergbahnunternehmung weiter, dass sie der sozialen Verantwortung, die ein Unternehmen von dieser Grössenordnung trage, gerecht werde. Angefügt darf werden, dass auch die Gemeinde Klosters-Serneus vom erfolgreichen Wirken der Davos Klosters Bergbahnen AG profitiert. Einmal geschieht dies durch die Steuern, die anteilmässig ebenfalls an die Gemeinde Klosters-Serneus fliessen und zum andern durch ihre volkswirtschaftlich bedeutende Tätigkeit für den Tourismus.
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