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c | Da der Umbau des Schulhauskomplexes der Oberstufe durch den Entscheid der Stimmbürgerschaft vom Mai dieses Jahres in die Nähe gerückt ist, wird die Gemeinde nicht umhin kommen, den, schon seit geraumer Zeit unter zu engen Platzverhältnissen leidende, Standort der Feuerwehr umzuquartieren.
Vorgesehen ist ein Standort an der Doggilochstrasse, schräg gegenüber des Werkhofes.
Die Kosten für das neue Gebäude werden, inklusive Lanerwerb und Baunebenkosten, mit knapp 5 Millionen Franken beziffert. Seitens der Gebäudeversicherung Graubünden darf mit einem Beitrag von über einer halben Million Franken gerechnet werden.
Es fehlt an der Infrastruktur
Der Bedarf für das neue Gebäude ist ausgewiesen, hat doch die Feuerwehr Klosters seit den 1990er-Jahre vielen zusätzlichen Ansprüchen als nur dem Brandschutz zu genügen. Der Feuerwehr Klosters-Serneus wurden folgende Aufgaben zugeteilt:
– Waldbrandstützpunkt;
– Rettungsaufgaben mit Autodrehleiter (ADL);
– Vereinatunnel-Intervention im Auftrag der RhB;
– Ölwehr, im Zusammenhang mit dem Zugwaldtunnel;
– National- und Kantonsstrassenstützpunkt;
– Tunnelstützpunkt für Gotschnatunnel, Saasertunnel und in naher Zukunft auch Küblisertunnel;
– Elementarschaden-Intervention mit Beaver (mobiles Hochwasserschutzsystem).
Das Projekt des Teams Cangemi Tettamanti, Chur, überzeugte den Vorstand durch das gut strukturierte Layout, die optimale Auslegung der Einstellhalle und die Anordnung der Nebenräume, sowie auch durch die subtilte Gestaltung und Materialisierung.
Es enthält unter anderem eine Fahrzeughalle mit -waschplatz in der Grösse von 450 Quadratmetern, Garderobe für etwa 75 Leute, aber auch die Garage für zwei Loipenmaschinen.
Der Gemeinderat berät dieses Geschäft am kommenden Donnerstag, eine Volksabstimmung ist für November 2012 vorgesehen und im kommendne Jahr sollte, bei einem positiven Entscheid des Souveräns, dann die Bauarbeiten beginnen können.
Definitive Einführung Ortsbuslinie Tal
Da der Gemeinderat sich bisher wiederholt nicht für die feste Einrichtung dieser Linie erwärmen moche, steht das Geschäft wieder zur Debatte. In einem weiteren Traktandum stellt Wirtschaftsprüfer Roger Schiegg dem Rat Möglichkeiten zum weiteren Vorgehen für die Zukunft des Ortsbusses Klosters-Serneus vor. Der Rat hält dazu eine Grundsatzdiskussion, in welche Richtung es gehen sollte.
Weitere Traktanden
Eine Motion zur Erarbeitung eines Projektes zur Unterbringung des Bezirkegerichtes und der Kantonsplizei , wird vom Vorstand dem Rat zu Ablehnung empfohlen. Der Souverän hatte ein Projekt für einen Rathausanbau am 13. Mai abgelehnt. Der Vostand seir vom, in der Motion geforderten, redimensionierten Rathausumbau nicht überzeugt, wie es in Antragsformulierung heisst.
Ein weiteres Traktandum betrifft die Abschreibung einer Motion zur Einführung der Vesteigerung von Zweitwohnungen die durch die Annahme der Zweitwohnungs-Initiative durch das Schweizer Volk im März dieses Jahres hinfällig geworden ist.
Dazu soll der Stellenplan der Gemeindeverwaltung auf Grund dauerhaften Mehranfalls an Arbeit und permanenter namhafter Überstunden erhöht werden. Das Geschäft stand schon einmal zur Debatte, allerdings in einem anderen Kontext.
Ausserdem ist als Nachfolger für Armin Amrein, der einen Sitz in der Kommission Veranstaltungsfonds Klosters Tourismus inne hatte, ein Mitglied zu wählen. Als Ersatz für den von Klosters weggezogenen Amrein wurde Michaela Wolf, Sport-Lodge, vorgeschlagen.