Der Traum von Olympia in Graubünden
05.08.2010
Archiv Prättigauer Post

Was soll das Prättigau mit Olympia? Nichts, wenn es nicht «Opfer» von Träumen wird, die höheren Orts geträumt werden.
Johannes Haltiner
Olympische Winterspiele in der Schweiz sind kein Hirngespinst, sondern ein Traum, den es sich auch für eine Region wie Graubünden zu träumen lohnt. Diese Meinung vertrat der Chef Leistungssport bei Swiss Olympic, Gian Gilli, an einer Podiumsdiskussion auf der Mittelstation der Corvatschbahn im Engadin. Und dies im Rahmen der am 11. Juni 2010 gemeinsam abgehaltenen Generalversammlungen von Graubünden Ferien und Bergbahnen Graubünden. Zu diesem Thema diskutierte eine hochkarätige Runde über Bedeutung und Nutzen von Grossanlässen für den Tourismus.
Braucht der Tourismus Grossanlässe?
Diese Frage wurde im Anschluss an die ordentlichen Geschäfte in der Podiumsdiskussion erörtert. Unter der Leitung von Radio DRS-Redaktorin Riccarda Simonett diskutierten der Geschäftsführer von Coca Cola Schweiz, Flavio Calligaris, der Leiter Spitzensport bei Swiss Olympic, Gian Gilli sowie Bruno Marty von der Sportrechte-Agentur Infront. In einem Input-Referat zeigte Coca Cola-Manager Calligaris auf, wie und warum sich der Weltkonzern seit Jahrzehnten bei Olympischen Spielen und Fussball-Weltmeisterschaften als Sponsor engagiert.
Nebst der Stärkung der Marke über Emotionen verfolge der Getränke-Riese damit ganz klare Absatzziele, bekannte Calligaris. Sportvermarkter Bruno Marty verwies seinerseits darauf, dass Sportanlässe auf Spitzen-Niveau und Spitzensport insgesamt ohne die starke Unterstützung von Sponsoren gar nicht mehr denkbar wären.
Lesen Sie weiter in der aktuellen Ausgabe vom Freitag, 6. August