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Strassenbau im Prättigau

12.08.2010 Archiv Prättigauer Post

Strassenbau im Prättigau

Bündner Regierung hat für Strassenbau einen Kredit von Fr. 5 886 000 freigegeben.

Johannes Haltiner


Der grösste Teil der 5,886 Millionen Franken fliesst ins Prättigau und davon wieder in die Grossbaustellen Umfahrung Saas und Umfahrung Küblis. Bei der Umfahrung Saas sind es Alarmkasten (Schocher + Rüegg in Chur) und Nischenabschlüsse (Roffler + Co, Klosters), bei der Umfahrung Küblis Baumeisterarbeiten in Prada (Klucker, Klosters) und Schosserarbeiten für einen Wildzaun in Prada (Wedatronic, Rüschlikon) sowie belagsarbeiten in Prada (Casty Chur).
Sanierungsarbeiten an der Bodenstrasse in Furna, an der St. Antönierstrasse und an der Schuderserstrasse zwischen Maria und Bazolis sind weitere Arbeiten, die zur Ausführung frei gegeben wurden.
Im Bereich Prada der Umfahrung Küblis mussten hinsichtlich der späteren Linienführung der A28 die Erschliessung der bergseitigen Parzellen sichergestellt werden. Im letzten Jahr ist der obere, definitive Teil der Erschliessungstrasse erstellt worden. Zwischen Tälfscherstrasse und Liegenschaft Schmid bleibt vorerst das bestehende Trassee bestehen. Dieser Bereich soll noch im diesem Jahr für die Bauarbeiten des Voreinschnittes Prada provisorisch verlegt und nach Fertigstellung des Tagbautunnels und der Galerie Prada an der jetzigen Lage wieder definitiv erstellt werden. Fur die erwähnten Bauarbeiten wurden die Tälfscherstrasse und die Quartierstrasse Stutz ebenfalls verlegt.

 

Offener Punkt Pagrüeg
Noch offen ist die Linienführung zwischen dem jetzigen, provisorischen Kreisel bei der Ausfahrt Serneus bis zum Kreisel Pagrüeg, der sich erst im Bau befindet. Jedenfalls sind dafür beim Tiefbauamt Graubünden keine Auskünfte erhältlich. Wie aus verlässlicher Quelle zu erfahren war, sind in diesem Bereich noch verschiedene Einsprachen hängig, die möglicherwiese zu einer verzögerung der Bauarbeiten in diesem Abschnitt führen könnten.
Jedenfalls konnte man im Prättigau mit Freude – vielleicht nicht gerade der Direktbetroffenen! – feststellen, dass trotz der beiden Millionen verschlingenden Grossbaustellen weiter an der Sanierung der kantonalen Seitenstrassen gearbeitet wird.

 

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