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Davos Klosters Bergbahnen – eine Erfolgsgeschichte

05.11.2008 Archiv Klosterser Zeitung

5. ordentliche Generalversammlung vom 31. Oktober 2008

 

 

Die diesjährige Generalversammlung der Davos Klosters Bergbahnen AG wurde zu einem kleinen Jubiläum: Seit ziemlich genau 20 Jahren ist Carlo Schertenleib, der Verwaltungsratspräsident, im Bergbahnensektor in Davos tätig. Damals übernahm er die Jakobshornbahn. Inzwischen gehören alle Bergbahnen der Region in seinen Einflussbereich.

 

 

Entsprechend der Bedeutung der Bergbahnen für die Region fiel auch die Laudatio des Davoser Landammanns aus. Seine Charakterisierung des Geehrten ging vom harten, aber fairen Geschäftsmann bis zum feinsinnigen, den Trend der Zeit spürenden, manchmal sogar zurückgezogenen Menschen. Besonders beeindruckte Landammann Michel die überzeugende Investitionspolitik, die Carlo Schertenleib betreibt.

 

Ausbau auf Parsenn
Mit dem Ausbau der 2. Sektion der Parsennbahn soll jetzt vorwärtsgemacht werden. Diese Investition verschlingt zwischen 10 und 20 Millionen Franken. Ebenfalls weitergefahren wird mit dem Beschneiungskonzept auf Parsenn. Auf die Frage aus der Versammlung, ob auch beim Furkalift zukünftig eine Sesselbahn geplant sei, kam ein lakonisches «Nein». Die Begründung lautete, die Forderungen der Gemeinde Conters wären derart exorbitant, dass nicht daran zu denken sei. Zudem wolle man nicht noch mehr Leute in den Parsennkessel richten, als jetzt schon seien. Zur Entlastung gehört die durch eine Beschneiungsanlage schneesichere Abfahrt zum Schifer. In die Beschneiungsanlagen auf Parsenn und auf dem Jakobshorn will Schertenleib im laufenden Geschäftsjahr weitere 5 Millionen Franken investieren. Der sukzessive Ausbau erfolgt einmal aus finanziellen Überlegungen und zum andern, damit möglichst viele Arbeiten in Eigenregie ausführen zu können.
Auch auf Brämabüel wird investiert. Dort soll der Schlepplift durch eine Sesselbahn ersetzt werden. Weitere Investitionen erfolgen in die Hotellerie, wo weitere Akquisitionen geplant sind.

 

Cashflow-Steigerung als Ziel
Wenn dieses Jahr das Unternehmen mit einem Jahresgewinn von 1,6 Millionen Franken, aber mit einem Cashflow von 24,1 Millionen Franken abschloss, so sind das für Schertenleib Kennzahlen, die in Zukunft erreicht werden sollten. Das ursprüngliche Ziel, einen Cashflow von 18 Millionen zu erreichen, korrigierte er dabei gerade auf 24 Millionen.

 

Für die Zukunft gerüstet
Wenn auch nicht bekannt ist, welche Folgen die gegenwärtige Finanzkrise für den Tourismus haben wird, kann doch davon ausgegangen werden, dass die Davos Klosters Bergbahnen auch in Zukunft erfolgreich über die Bühne kommen werden. Angestrebt wird ein klares und strukturiertes Profil, eine langfristig geplante Investitionspolitik, die sowohl an die Marktverhältnisse wie auch an die Bedürfnisse angepasst wird. Oberstes Ziel ist die stetige Verbesserung der Dienstleistungen im Bereich der Gästebetreuung, sei es bei den Bergbahnen oder im Hotelbereich. Gesamthaft haben die in den Davos Klosters Mountains zusammengefassten Bergbahnen eines der besten Jahre in ihrer Geschichte hinter sich. Das bildet Ansporn, auch die neue Situation mit Zuversicht in Angriff zu nehmen.
 

 

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