| FR 18.05.2012 | ||||||||
|
|
|||||||
| FR 18.05.2012 | ||||||||
|
|
|||||||
| SA 19.05.2012 | ||||||||
|
|
|||||||
| SA 19.05.2012 | ||||||||
|
|
|||||||

Liebe Klosterserinnen und Klosterser
Sie haben am vergangenen Wochenende mit drei Stimmen Unterschied im Falle des Projekts zur regionalen Entwicklung und zehn Stimmen für die Strukturverbesserungen einem hauchdünnen Entscheid für die Weiterarbeit an diesen für Klosters in mancher Beziehung wichtigen Projekte grünes Licht gegeben. Zuerst einmal gebührt denen, die dies ermöglicht haben, unser grosser Dank.
Dass aber angesichts dieses knappen Ergebnisses nicht unbeirrt auf dem eingeschlagenen Pfad weitergegangen werden kann, ist für die Projektteams sonnenklar. Es gilt nun, die Meinungen der Ablehner zu analysieren und diese in die Projekte einfliessen zu lassen. Am häufigsten ist uns die Kritik am Ausbau des Bergweges, insbesondere der Breite der vorgesehenen Erschliessungswege, zugetragen worden. Die Projektgruppe muss da nach Möglichkeiten suchen, die Interessen der Landwirtschaft einerseits und diejenigen von Personen, welche den Bergweg in der heutigen Form erhalten wollen, andererseits einem vertretbaren Kompromiss zuzuführen. Da werden wir auch auf die Kooperationsbereitschaft der kantonalen Behörden angewiesen sein, welche bisher auf festgelegten «Standards» bestanden haben. Aber da müssen wir durch, auch wenn es auf Kosten der kantonalen und eidgenössischen Unterstützungsleistungen ist!
Uns war die Komplexität der zur Abstimmung gelangten Vorlagen mit ihren zahlreichen Teilprojekten bewusst und es war klar, dass es daher für viele von Ihnen schwierig war zu erkennen, dass im Moment nur ein Grundsatzentscheid zur Weiterarbeit an den vorgelegten Projekten zu fällen war. Es war vielen Stimmbürgern unklar, dass ihnen diese Projekte zu einem späteren Zeitpunkt mit einem wesentlich höheren Konkretisierungsgrad nochmals einzeln zur Abstimmung und Kreditvergabe vorgelegt werden. Dies gibt nun aber den an den Projekten Beteiligten die Möglichkeit, auf die kritischen Stimmen einzugehen und diese für eine schlussendlich bessere Lösung zu nutzen, sodass in ein oder zwei Jahren ein wesentlich höherer Anteil unserer Stimmbürgerschaft ein überzeugtes Ja in die Urne legen wird.
Die Projektteams und die Klosterser Landwirte rufen wir auf, trotz des knappen Entscheids mit dem bisherigen Elan und Einsatz an diesen Projekten weiter zu arbeiten, und die kritischen Stimmen, sich in der geeigneten Form in die Weiterentwicklung der vorliegenden Grundlagen einzubringen. Dazu stehen Ihnen die Mitglieder der verschiedenen Projektgruppen gerne zu Verfügung.
Wir sind überzeugt vom Nutzen und der Machbarkeit der Landwirtschaftlichen Planung Klosters-Serneus. Packen wir es gemeinsam an!
Ihr Gemeindevorstand