| DO 20.06.2013 | ||||||||
|
|
|||||||
| DO 20.06.2013 | ||||||||
|
|
|||||||
| FR 21.06.2013 | ||||||||
|
|
|||||||
| FR 21.06.2013 | ||||||||
|
|
|||||||
keine Webcamdaten vorhanden!

Coni Allemann
Der Geschäftsführer der Pro Prättigau, Georg Fromm, konnte aufzeigen, dass ein guter Drittel der Prättigauer Wirtschaft vom Tourismus abhängig ist.
Im ganzen Kanton sind des 3.3 Milliarden Franken (brutto), welche der Tourismus an Wertschöpfung generiert. Die Zahlen fürs Prättigau sind nicht weniger imposant: Rund 200 Millionen Franken, das sind etwa 32 Prozent, wobei die Zahlen des Kurortes Klosters massiv höher sind (54 Prozent) und etwa denjenigen von Davos entsprechen. Dies ist das Resultat einer Wertschöpfungsstudie, welche 2008 von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur (HTW) durchgeführt wurde. «Der Tourismus kann mit gutem Gewissen als ‘Wirtschaftsmotor’ bezeichnet werden», erklärte Georg Fromm. Deshalb seien gute Rahmenbedingungen für den Tourismus im Prättigau von grossem öffentlichem Interesse. In Sachen Infrastruktur und Angebot bestünde allerdings noch Handlungsbedarf.
Investitionen zahlen sich doppelt aus
Damit der Tourismus im Prättigau noch professioneller vermarktet werden kann, sollen die Gemeinden im Tal ihre Beiträge an Prättigau Tourismus erhöhen – künftig rund eine halbe Million anstelle von 370000 Franken. Die Gemeinden müssen allerdings noch darüber abstimmen, als erste hat Conters am 28. Oktober dieser Erhöhung zugestimmt.
Wie Georg Fromm den Anwesenden darlegte, gebe es, gemäss der HTW-Studie, 1256 Betriebe im Tal mit 5560 Stellen (aufgerechnet auf 100-Prozent-Stellen); 800 Arbeitsplätze sind direkt im Tourismus tätig. Es ist aber ein schlichte Tatsache, dass auch indirekt viele Arbeitsplätze, vor allem etwa in der Baubranche, vom Tourismus abhängig sind.
Der Gewerbeapéro, im Rahmen der Wirtschaftsförderung abgehalten, wird auch weiterhin durchgeführt werden.