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Klosters Tourismus 2009/2010

18.11.2010 Archiv Klosterser Zeitung

Klosters Tourismus 2009/2010

Auch wenn es nach aussen bei Klosters Tourismus eher ruhig war, wurde, wie dem Jahresbericht entnommen werden kann, intern doch eifrig gearbeitet.

Wie dem Präsidentinnenbericht von Liane Alban entnommen werden kann, führte der Vorstand von Klosters Tourismus im Berichtsjahr 2009/20120 sieben Sitzungen durch sowie eine Klausurtagung, an der die wichtigsten Themen definiert wurden.

 

Johannes Haltiner

 

Dazu gehörten eine touristische Vision für Klosters, die z. B. über die DDO zu verwirklichen wäre, die zukünftigen Aufgaben des Vereins KT und seines Vorstandes, die Entflechtung der Finanzflüsse zwischen KT/DDO und der Gemeinde, die Revision der Gemeindegesetze, welche die Kurtaxen und die Touristischen Abgaben betreffen, die Vermarktung der touristischen Infrastrukturen sowie die Zusammenarbeit mit der DDO.
Es darf erwartet werden, dass an der Generalversammlung vom kommenden Mittwoch, 25. November 2010, um 20.15 Uhr im Restaurant Sportzentrum darüber mehr und detaillierteres zu hören sein wird. Wir werden darüber berichten.


Die Präsidentin hat das Wort
Wir bringen nachstehend das Vorwort der Präsidentin Liane Alban aus dem Jahresbericht, das eine guten Einblick in die Tätigkeiten und Vorkommnisse im Berichtsjahr gibt:
«Der jetzige Vorstand von Klosters Tourismus wurde an der ausserordentlichen Generalversammlung vom 7. Februar 2007 gewählt. Wichtige Themen standen damals an, wie die Sanierung der Finanzen, die Bildung der DMO Davos-Klosters, die Neuausrichtung des Vereins, die Entflechtung der Finanzflüsse zwischen Gemeinde und Klosters Tourismus, die Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Gemeinde zur touristischen Zukunft von Klosters und vieles mehr. Die intensive Vorstandsarbeit hat Früchte getragen: Die Destination Davos Klosters ist heute eine erfolgreiche Tatsache, unsere Finanzen stehen auf gesunden Füssen und das touristische Angebot ist noch interessanter und vielfältiger geworden.
Das vom Vorstand KT angeregte Tourismus Koordinations- und Planungsgespräch, das jeweils zum Ende der Wintersaison stattfindet, hat seinen Wert bewiesen. Die Diskussion und Koordination der Bedürfnisse zwischen den touristischen Leistungsträgern wurde offener und kreativer, die gegenseitige Unterstützung grosszügiger und flexibler.
Der an der letzten Generalversammlung genehmigte Beitrag zur Gründung eines Fonds für Veranstaltungen mit der Gemeinde wurde bereits erfolgreich eingesetzt. So konnte sichergestellt werde, dass die European Junior Tennis Championships U 18 wieder bis mindestens 2013 in Klosters stattfinden. Auch die Arbeiten für das Berenberg Snow Polo wurden grosszügiger unterstützt. Das Reglement und die Leistungsvereinbarung zur Nutzung des Fonds können bei Klosters Tourismus oder der Gemeinde angefordert werden.
Die Einzelarbeit unserer Vorstandsmitglieder ist sehr wichtig. Die direkte Vertretung im Verwaltungsrat Davos Destinations-Organisation durch Markus Haltiner bedeutet eine grossen Gewinn für Klosters. Unser Ort und seine touristischen Bedürfnisse werden bestens verstanden und akzeptiert und fliessen in die gemeinsame Arbeit im Rahmen der Destination ein. Daniel Wegmüller engagierte sich unter anderem für die wichtigen Wald- und Wildruhezonen, die landwirtschaftliche Planing in Klosters sowie die Bedürfnisse des Schneesports. Lydia Buchli unterstützt die Koordination des Bikenet Prättigau mit der Destination Davos Klosters. Christian Erpenbeck hat als Präsident des Hoteliervereins Klosters mit kreativen Ideen und der intensiven Zusammenarbeit mit den Davoser Hoteliers viel für unsere Gäste erreicht. Das Präsidium (Liane Alban) kümmerte sich um die Administration und Finanzen des Vereins, die Verwaltung der Liegenschaft und arbeitete eng mit der Gemeinde, der DDK und auch dem neu gegründeten Klosters Guest Board zusammen.»


Gästefrequenzen

Weniger erfreulich präsentieren sich die statistischen Zahlen bei den Gästefrequenzen im Berichtsjahr. Der Sommer 2009 brachte ein Minus an Übernachtungen von 2 753 oder 1,95 Prozenten. Der Winter 2009/10 bescherte dann ein grösseres Loch von 5,89 Prozent oder 13 337 Übernachtungen. Davos verzeichnete im Sommer eine Zunahme um 1,81 bzw. im Winter eine Abnahme von 2,04 Prozent und schnitt besser ab.

 

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